Eisgraben

Mai 18th, 2012


.Rückbick zum Königssee.

.Die Hänge erscheinen hier völlig flach, an den Schneerutschen aber kann man erkennen, dass es erheblich steiler ist.

.Das durchgehernde Schneeband in der Bildmitte ist der Ausstieg auf die Schönfeldschneid.

.Zahlreiche Schneerutsche zwangen zur Umkehr kurz vor dem Schidepot.

.Viele Menschen an der Bootsanlegestelle in St. Bartolomäh – einer von ihnen hat die falsche Ausrüstung (und Kleidung).

.Da es erst Mittag war, hängte ich noch eine Mountain Bike Tour an.

Vom Wolfgangsee radelte ich zur Illingeralm…

…Dort gab es eine frische Halbe und ebenfalls einigen Neuschnee.

Watzmann Hocheck und Watzmannkar

Mai 1st, 2012

Mit dem MTB von Hinterschönau über Schappbach zur Stubenalm und weiter Richtung Mitterkaser, bis die Strasse nicht mehr fahrbar war.

Mit Schiern im Rucksack noch kurz weiter zur “Gugelabfahrt” bis auf 1300 m eine geschlossene Schneedecke anzutreffen war. Einsam ging es weiter auf guter Spur zur Gugel. (1:37 h)    Auf sausteiler Spur über den NW- Grat, vorbei an der Watzmanngrube auf den Gipfel des Hocheck 2651 m. (3:05 h)


Die Schinderei ist beendet, die Schier bleiben aber noch für kurze Zeit am Rucksack.


Berchtesgaden mit Untersberg- unten das Watzmannhaus.


Der Gipfel zum Greifen nahe, das Wetter zum jauchzen schön.


Am Gipfel nach 1850 Höhenmetern.


Die Mittelspitze im Wintergewand.


Die steile Einfahrt in die Watzmanngrube – die drei Schifahrer in vorschriftsmässigen Abständen.


Alles wieder verpackt- Hinab zur Schappbachaln, Auffahrt zur “Benzinkurve” und weiter Richtung Watzmannkar.


Diese beiden Schilder weisen den Weg ins Watzmannkar.


Traumlandschaft – Orientierung bei diesemm Wetter kein Tema (wir hatten es auch schon anders erlebt).


Wer kennt es nicht: St. Bartolomäh, Königssee und Obersee?

(Dieses Foto muß ich offensichtlich nochmal hochladen)

Watzmann Ostwand, drittes Kind und Schischarte, darüber das Hocheck.

Nach 3050 Höhenmetern und nur ein Lieter Flüssigkeit unterwegs schmeckt das Weissbier im Gasthaus Watzman doppelt so gut.

Birnhorn

April 9th, 2012

Erst einmal war schitragen angesagt (aber nur 350 Höhenmeter). Manchmal stellten sich uns umgestürzte Bäume in dem Weg, aber wir überwanden sie alle.

Über herrliche Hänge ging es dem Gipfel zu.

Es wurde steiler, wir gingen in Entlastungsabständen.

In der Ferne tauchte die Hochkaltergruppe auf.

Wir freuten uns bereits auf die Abfahrt- zogen in Gedanken bereits unsere Spuren in den Schnee.


Am Birnhorngipfel 2634 m.


Seit einigen Jahren gibt es eine Seilsicherung- ist sehr angenehm, wenn sie nicht zugeschneit ist.


Es gab auch ausgesetztere Stellen- ich jedenfalls fand meine Steigeisen beruhigend, andere ginge ohne.


Klettersteigfeeling.


Der Gipfelaufbau: genau über Peters Kopf kann man das Gipfelkreuz sehen.


Es folgte eine (stürmische) Abfahrt.


Manche Teinehmer meinten es wäre der schönste Pulverschnee der ganzen Saison (und das im April).


Und zuletzt durften die Schier wieder auf den Rucksack und es begenn der unangnehmere teil der wunderschönen Tour.

Grosse Reib`n

März 27th, 2012


6:30 mitteleuropäische Sommerzeit am Stahlhaus bei herrlichem Sonnenaufgang, ich hatte bereits 600 HM in den Beinen.


.Eine gute Stunde später am Schneibsteingipfel….


….es war noch ein wenig fröstelig, aber…


…wir konnten schon sehen, dass es ein wunderschöner Tag werden sollte.


Der letzte Anstieg zum Wildalmriedel, wo die Einfahrt zum Eisgraben erfolgt.


Abfahrt in den Eisgraben (eine kurze Kletterstelle).


Aufstieg zur “Langen Gasse” oberhalb der Blauen Lacke.(die ist wirklich lange)


Hier teilen sich die Wege: links des Wildalm Rotkopfes zur Niederbrunnsulzenscharte, rechts geht es zum Funtenseetauern.
Wir gingen natürlich nach rechts zum gut 300 Meter höher liegenden Gipfel.


Am gipfel des Funtenseetauern.(Selbstauslöserfoto, denn wir waren alleine unterwegs)


Abfahrt durch das (unverspurte) Lederer Kar.


Im Hintergrund der Funtensee und das Kärlinger Haus.


Im  Winterraum.


Der Eingang noch mit viel Schnee versperrt.


Abfahrt durch die Hochwies.


Am Gipfel der Seehorn (war auch noch Pflichtübung am zweiten Tag).


Abfahrt durch den (leider nicht aufgefirnten) Lofereer Seilergraben.

Tourdaten
1. Tag 2900 Höhenmeter
33 Km Wegstrecke
Gehzeit 10 Std. (ab Hinterbrand)
Lawinenstufe 1
2. Tag
1200 Höhenmeter

Hochtour Reichenspitzgruppe 16. bis 19. März

März 16th, 2012


Ausgangspunkt unserer Tour war Hochkrimmel. Wir gingen auf der Piste zur Bergstation “Plattenkogel”. Utensilien für vier Tage in den Rucksäcken verließen wir den gesicherten Schiraum und folgten dem “Leiterkammerweg”  in endlosem “Auf” und “Ab” zur Wildkar Hochalm. Endlich geht es aufwärts, so dachten wir, – aber die schweren Dinger auf dem Rücken…


Der Gipfel der Wildkarspitze bereits in Sicht, aber es fehlen noch einige (mühsame) hundert Höhenmeter.


Endlich nach fast vier Stunden am Gipfelgrat. Kletterei im zweiten Schwierigkeitsgrat.


Die Freude ins Gesicht geschrieben- am Gipfel der Wildkarspitze (3076m).


Der Aufstieg hat sich voll gelohnt, bei dieser herrlichen Fernsicht.


Es folgte eine Super Abfahrt- im oberen Teil jedenfalls.


Nach der  langen Abfahrt mit Hindernissen stiegen wir am späten Nachmittag durch das endlos lange Wildgerlostal zur Zittauer Hütte auf, wo wir im komfortablen Winterraum nächtigten.

Es war bereits 17:30 Uhr und wir hatten 2400 Höhenmeter (mit schwerem Gepäck) in den Beinen und schweren Hunger im Magen.


Am nächsten Tag war der “Gabler” angsagt. Mit leichten Tagesgepäck “flogen” wir dem Gipfel entgegen.


Nur zwei Tourengeher waren vor uns und es gab eine zwar steile, aber gut verfestigte Spur.


Der Gipfel des Gabler (3260m)  bietet Platz für maximal drei Personen. Gößere Gruppen allenfalls im Schichtbetrieb aufsteigen!!


Nach saugeiler Abfahrt erreichten wir um 10:30 Uhr die Zittauer Hütte,  packten die Rucksäcke wieder voll und machten uns auf dem Weg zur Rainbachscharte.


Wir konnten mit Schiern hochsteigen und kletterten jenseits wieder hinunter, wo wir bei der erstbesten Gelegenheit die Schier wieder anschnallten…

…Und jenseits die steile scharte hinunterfuhren.  (Die Rainbachscharte in der Totalen Ansicht.)


Mach mal Pause. -hätten wir beinahe vergessen.


Ankunft am frühen Nachmittag am Krimmeler Tauernhaus.

Heute hatten wir nur 1600 Höhenmeter, dafür einen gemütlichen Nachmittag.


Dieser stille Begleiter am letzten Tag sollte uns noch ärger bereiten!!!


…und so schliesst sich der Kreis: wider zurück am Ausgangspunkt.

Tourdaten heute: 2100 Höhenmeter plus 300 Höhenmeter mit Bus zum Ausgangspunkt.